WOHER BEKOMMEN WIR ZUKÜNFTIG UNSERE ECHTEN WERTE HER? Ein Blick in die Glaskugel…
26. März 2021

Steigende Börsen, explodierende Geldmenge – also explodierende Schulden – und jetzt auch noch steigende Zinsen. Und das inmitten einer Pandemie, die durch die getroffenen Maßnahmen seitens der Regierungen im Begriff ist, ganze Branchen zu zerstören. Klingt komisch, ist aber so. Dabei galt unter den meisten Finanzexperten – unabhängig von der aktuellen Situation – doch immer, dass steigende Zinsen Gift für die Aktienmärkte wären. Jedoch scheint gerade so ziemlich alles nach oben zu klettern: Immobilien, Kryptowährungen und sogar Rohstoffe. Selbst, so munkelt man unter Wetterpropheten, die Temperaturen sollten spätestens im Mai endlich nachhaltig nach oben drehen…

April, April… der macht, was er will. 2021 bescherte er dieser alten Bauernweisheit wettertechnisch mal wieder einen richtigen Volltreffer. Lange ist es her, dass das Wetter so unberechenbar daherkam wie in den letzten Wochen.

Unberechenbar, oder „er/sie macht, was er/sie will“ scheint aktuell sowieso das neue „Must Have“-Motto zu sein. Immobilien kennen schon seit Jahren nur noch einen Weg – ganz ohne Verschnaufpausen und Rücksetzer. Normal ist das nicht. Dass die Aktienmärkte nach einem kurzen Einbruch letztes Jahr neue Rekordstände verzeichnen, passt in so einer wirtschaftlichen Situation wie aktuell nicht wirklich zusammen. Wieso? Vereinfacht gesagt: große Teile der Wirtschaft leiden unter den aktuellen Einschränkungen des öffentlichen Lebens. Zudem ist nach wie vor nicht absehbar, wie lange die aktuelle Situation noch anhalten wird und wie groß die wirtschaftlichen Schäden tatsächlich sein werden. Stichwort ausgesetzte Insolvenzantragspflicht.

Da die Märkte allerdings dennoch steigen, dürfte wohl daran liegen, dass der Effekt aus der explodierenden Geldmenge die oben erwähnten eher negativen Markteinflüsse überkompensiert. Das lässt sich auch gut an den Kryptomärkten ablesen, die ebenfalls seit einem Jahr steigen und steigen und steigen… Dabei stehen hier nicht einmal irgendwelche Werte dahinter.

Steigende Preise durch steigende Geldmenge

Überträgt man obige Gedankengänge auf die Rohstoffmärkte, so verwundert es natürlich nicht, dass auch diese Preise im Sog der steigenden Geldmenge ebenfalls ansteigen.

Jedoch gibt es einen wesentlichen Unterschied zwischen den Rohstoffmärkten und den anderen genannten Märkten: Hinter den Rohstoffmärkten liegt ein bis heute – trotz der aktuellen Entwicklungen – andauerndes Tal der Tränen. Lassen wir nachfolgend ein paar Zahlen sprechen:

Hätten Sie das gedacht? In den letzten zwölf Monaten nur steigende Preise!

Überraschend ist allerdings das Ergebnis beim Goldpreis, welcher – neben drei unserer vier Warenkörbe – nur im einstelligen Bereich ansteigen konnte. Also aktuell irgendwie nix mit „Krisenmetall“…

Bezogen auf 2011 konnte bisher nur Zink das Tal der Tränen hinter sich lassen. Allerdings war Zink bereits 2019 schon mal an diesem Punkt und musste dann wieder ordentlich Federn lassen.

Immerhin waren die vergangenen zwölf Monate die ersten seit 2011, in der alle betrachteten Rohstoffe – inklusive unserer Warenkörbe – preislich zulegen konnten. Weshalb das Jahr 2011 als Messlatte? Weil die beobachteten Rohstoffe damals ihre letzten Preishöchststände verzeichnen konnten. Damit wissen Sie nun auch, seit wann sich Rohstoffe im ominösen Tal der Tränen befinden.

Um nun auch alle Rohstoffe endgültig aus diesem Tal herauszuführen braucht es allerdings noch Zeit. Anzunehmen, dass die nächsten zwölf Monate sich ähnlich entwickeln wie die abgelaufenen, wäre wohl zu vermessen. Allerdings kann man es auch nicht ausschließen.

Fassen wir einmal zusammen:

  1. Derzeit vorhandene negative Preiseinflüsse werden durch die weltweite Geldschwemme mehr als neutralisiert. Und das auf allen Märkten, mit Ausnahme des Rentenmarkts (aufgrund wieder steigender Zinsen).
  2. Trotz der aktuellen wirtschaftlichen Situation haben Edelmetalle als auch Strategische Metalle nach wie vor erhebliches Nachholpotential gegenüber anderen Sachwerten.

Übrigens auch gut zu sehen: Einzelmetalle verlaufen sowohl in Zeiten fallender Preise als auch in Zeiten steigender Preise wesentlich volatiler. Aus diesem Grund bieten wir Warenkörbe an, die thematisch sinnvoll mit ECHTEN WERTEN zusammengestellt sind.

Es ist preislich noch nicht zu spät, sich ECHTE WERTE zu attraktiven Konditionen zu sichern. Denn ECHTE WERTE BLEIBEN – im Gegensatz zur steigenden Geldmenge aus Papier- bzw. digitalem Geld.

EIN BLICK HINTER DIE KULISSEN VON FORSCHUNGSEINRICHTUNGEN

Was wäre die Welt ohne die ganzen „Daniel Düsentriebs“, die ihre Lebens- und Arbeitszeit dem Fortschritt unserer Gesellschaft verschrieben haben. Hinter verschlossenen Türen wird im Verborgenen – der Industriespionage möglichst entkommend – getüftelt und geforscht was das Zeug hält.

Wenn die Bemühungen schließlich erfolgreich waren, tauchen hier und da neue Errungenschaften der Technik auf, deren Gelingen neben genialem Erfindergeist auch auf das Vorhandensein besonderer Eigenschaften wertvoller Rohstoffe beruhen.

Und bei besonderen Eigenschaften sind wir dann auch bei unseren ECHTEN WERTEN angekommen, die häufig eine Schlüsselrolle bei neuen Technologien spielen.

Drei ausgewählte technologisch spannende Entwicklungen wollen wir nachfolgend präsentieren.

Entwicklung 1: Mikro-Chips der Zukunft und Internet Of Things

Während die weltweite Vernetzung von Menschen bereits sehr weit fortgeschritten ist, und mit dem neuen 5G-Standard noch engmaschiger ausgerollt wird, steht das so genannte Internet der Dinge (IoT) noch in seinen Anfängen.

Letztendlich kann jedes Gerät – egal wo es steht oder sich bewegt – miteinander vernetzt und Daten hin- und hergeschickt werden. Allerdings treibt das hieraus entstehende Datenvolumen die bisherigen Netzwerke und die zur Verarbeitung dieser Informationen benötigte Elektronik an die Grenzen ihrer Möglichkeiten.

Allein durch die künftige Vernetzung von Kraftfahrzeugen untereinander und mit der verwendeten Infrakstruktur – wie Ampeln, Baustellen und Straßen – ist schon jetzt klar, dass die aktuell verwendeten Mikro-Chips auf Silizium-Basis Temperaturen (verursacht durch die benötigte Rechenleistung der Chips) aushalten müssen, die außerhalb ihrer physikalischen Machbarkeit liegen.

Anders hingegen bei Gallium. Dieser ECHTE WERT verträgt auch Temperaturen von 800 Grad Celsius, weswegen künftige Mikro-Chips-Produktionen auf dieses wertvolle Metall umgestellt werden (Quelle. sueddeutsche.de).

Für das IoT reicht Gallium allein allerdings nicht aus. Da sind weitere ECHTE WERTE vonnöten, damit die Datenkommunikation reibungslos funktionieren kann. Die Webseite industry-of-things.de hat zwei weitere Metalle identifiziert, die in vielen Komponenten als Dosenöffner für die Welt der künftigen Datenverarbeitung fungieren. Es geht hier um Tantal und Niob. Ein Zitat aus diesem Artikel bringt es auf den Punkt: „Ohne Tantal wird Big Data zu Low Data.“ (Quelle: industry-of-things.de)

Entwicklung 2: Transparente Elektronik

Das Szenario scheint einem Hollywood-Blockbuster entnommen: Eine unscheinbare Türe zu einem wichtigen Gebäude ist das Ziel dunkler Gestalten. An dieser Türe angekommen fehlt jedoch jede Spur von Schloss, Zugangssystem oder Ähnlichem. Es gibt dort einfach nur eine Tür – mehr nicht…

Denn was die dunklen Gestalten nicht wissen: völlig unsichtbar versteckt sich neben der Türe eine Schaltfläche, auf der mit der Eingabe des richtigen Zugangscodes selbige geöffnet werden kann.

Das klingt zu sehr nach Hollywood? Bis vor kurzem dachten wir das auch. Doch im März diesen Jahres durften wir unsere Meinung ändern. Die Schweizerische Empa (Eidgenössische Materialprüfungs- und Forschungsanstalt) veröffentlichte in einer Pressemitteilung eine neuartige Technologie, in der elektronische Komponenten wie Sensoren und Schaltkreise, auf eine Art Klarsichtfolie gedruckt werden können, die für das menschliche Auge unsichtbar sind.

Die Folie besteht aus einer Polymer-Verbindung. Die unsichtbare „Geheimtinte“, mit der die elektronischen Elemente auf die Folie gedruckt werden, besteht aus Indium-Zinn-Oxid (Quelle: idw-online.de).

Einsatzgebiete für diese neuartige Sicherheitstechnik sind sehr zahlreich vorhanden. Quasi überall da, wo Langfinger ein lohnendes Ziel hätten.

 

Entwicklung 3: Bismut und Wismut

wismutKeine Sorge: wir fügen dem Periodensystem kein neues Element hinzu. Selbstverständlich sprechen wir hier von ein und demselben Element – einem wertvollen und preisstabilisierenden Mitglied unseres Warenkorbs „Schlüsselindustrien“.

Wismut bzw. Bismut, ohnehin schon DER ECHTE WERTE mit den meisten industriellen Anwendungen, hat eine weitere hinzubekommen. Zusätzlich steht möglicherweise noch eine Anwendung kurz bevor. Nachfolgend erstmal die bereits Fixierte:

Das Unternehmen Deutsche METROHM GmbH & Co. KG vermeldete Anfang des Jahres, dass sie einen voltammetrischen Sensor entwickelt hat, in deren Mittelpunkt ein erstarrter Bismuttropfen steht. Mit diesem Sensor lassen sich Schwermetalle im Trinkwasser wesentlich schneller und effizienter als bisher ermitteln (Quelle: metrohm.com).

Möglicherweise könnte Bismut in naher Zukunft auch bei der Herstellung von Wasserstoff mittels Sonnenlicht eine deutlich größere Rolle spielen. Wissenschaftler aus den USA haben Wismut-Vanadat-Elektroden entwickelt, die aufgrund der Wismut-Oberfläche rund 50 Prozent mehr Strom aus solarer Brennstoffproduktion generieren können. Bisherige Elektroden bestanden aus einer Vanadium-Oberfläche. (Quelle: chemie.de).

 

Fazit: Egal wie wir es wenden und drehen: ECHTE WERTE BLEIBEN!