WAS IST GELD: Schein oder nicht Schein?
2. Oktober 2020
DA PURZELN DIE REKORDE: UNSERE METALLE IM HÖCHSTLEISTUNGS-CHECK
23. Dezember 2020

Sie kennen den Pferdeflüsterer. Den Werteflüsterer aber… den kennen Sie noch nicht. Sollten Sie aber. Er ist die innere Stimme, welche sagt: „Metalle sind die ECHTEN WERTE der Natur. Sie sind es, die Ihr Vermögen schützen, nicht beliebig vermehrbares Papiergeld, oder? Das wissen Sie doch. Also handeln Sie – JETZT!“ Das flüstert er und rät es Ihnen, weil Metalle in den letzten 5.000 Jahren in allen Krisen die besten Wertspeicher waren und sind. Und wie immer hat er recht. Ja, aber wenn das so ist, weshalb wird ihm von so vielen konstant kaum Gehör geschenkt?

Lauschen wir mal zur Abwechslung dem Werteflüsterer. Was er so flüstert? Breaking News: Metalle, also die ECHTEN WERTE der Natur, setzen endgültig zum Höhenflug an. Und das kann man Papiergeld selbst beim besten Willen nun wirklich nicht unterstellen…

Spitzen Sie also die Ohren. Schließlich wispert der Werteflüsterer Leitsätze wie „Sichern Sie Ihr Vermögen mit Metallen JETZT, solange es noch geht!“ nicht umsonst. Er hat dafür auch Argumente:
  • O-Ton Chantelle Schieven, Chefanalystin bei Murenbeeld & Associates: „Ein neues Allzeithoch bei Silber ist bereits im Anmarsch.“
  • ALLE Metalle im Portfolio der SMH AG (egal ob Warenkörbe oder Einzeltranchen) befinden sich im Aufschwung und stehen aktuell höher als noch vor einem Jahr.
  • Musterschüler A: der SMH AG Warenkorb F „Hightech & Elektronik“ (beinhaltet die Metalle Rhenium, Tantal, Indium, Kobalt und Silber). Noch vor sechs Monaten stand er bei 3.700 Euro, jetzt liegt er bei stolzen 4.600! Und ein Ende des Gipfelsturms ist noch lange nicht in Sicht…
  • Musterschüler B: der SMH AG Warenkorb K „Konstruktion & Maschinenbau“ (beinhaltet die Metalle Tantal, Kobalt, Molybdän, Chrom, Zirkonium und Wolfram). Der stieg innerhalb von eineinhalb Jahren von 5.200 auf satte 6.300 Euro! Und auch für ihn gilt: Ein Ende des Gipfelsturms ist noch lange nicht in Sicht…
  • Durch-die-Decke-Geher A: Tellur. Das steht kurz davor, regelrecht zu explodieren. Weil:tellur
    • Tellur-Forschung der Friedrich-Schiller-Universität Jena zeigt dessen enormes Potenzial zur Gasspeicherung. „Bahnbrechend für Zukunftstechnologien. Tellur macht wirklich den Unterschied“, so Forschungsleiter Dr. Wolfgang Weigand. (Quelle: chemie.de)
    • Zwei Arbeitsgruppen der ETH Zürich entwickelten Anfang des Jahres einen neuartigen Lichtdetektor, der künftig wohl die Herstellung von Leuchtdioden und Lichtmodulatoren revolutioniert. Tja, und auch hier macht Tellur den Unterschied… (Quelle: ethz.ch)
    • Spanien und Marokko wetteifern gegenwärtig um die Vormachtstellung im Bereich der Gewässer vor der Küste des Westsaharalandes. Dort wurde nämlich das bisher weltweit größte Vorkommen des seltenen Halbmetalls Tellur (findet sich u.a. in Handys, Elektrofahrzeugen und hocheffizienten Solarzellen) entdeckt. Na ja, „die da oben“ wissen eben, dass es sehr wohl Sinn macht, dem Werteflüsterer Gehör zu schenken… (Quelle: wochenblatt.es)
  • Durch-die-Decke-Geher B: Gallium. Auch hier geht’s steil bergauf. Weil:Gallium
    • Das Dresdner Start-up Morpheus entwickelt Mini-Triebwerke für Satelliten, die das Zeug haben, einst sogar unser Sonnensystem zu verlassen. Wichtiger Bestandteil des Kleinst-Triebwerks: Gallium. Warum erklärt Morpheus-Chef Daniel Bock: „Weil wenige Gramm Gallium reichen, um Triebwerke mehrere Jahre lang betreiben zu können.“ (Quelle: sueddeutsche.de)
    • Forscher an der Cockrell School of Engineering an der University of Austin in Texas haben einen neuen Batterietyp gebaut, der als Revolution am Weg zur Energieversorgung der Zukunft gilt. Was besagte Revolution überhaupt erst möglich macht? Eine Legierung auf Galliumbasis als Kathode. (Quelle: chemie.de)
    • Technischer Weltrekord für CIGS-Solarzellen aus Deutschland: Sie erreichten einen Wirkungsgrad von 24,3 Prozent und benötigen im Vergleich nur etwa ein Zehntel der Energie bei der Herstellung. Projektleiter Prof. Dr. Johannes Windeln von der Wilhelm-Büchner-Hochschule zeigt sich begeistert: „Die Photovoltaik-Anlagen der Zukunft sind schlank und effizient.“ Tja, und was sind die Hauptzutaten der kleinen Solarzellen-Wunder? Gallium… Indium ist übrigens auch dabei. (Quelle: innovations-report.de)
    • Ein Österreicher namens Peter Schindler entwickelte eine brandneue Methode zur Umwandlung von Wärme in Elektrizität. „Wir haben mit dieser Methode und diesem Material die niedrigste „Austrittsarbeit“ erzielt, die je erreicht wurde“, betont Schindler. (Quelle: tt.com)
Und wer jetzt glaubt, der Werteflüsterer hat schon ausgeflüstert… NEIN, das könnte noch ewig so weitergehen. Doch wer hat schon ewig Zeit, sich das anzuhören? Deshalb hier noch ein letztes Beispiel… zumindest für jetzt:
    • Nach fünf Jahren Dürre endlich Trinkwasser: Kenia installiert erste solarbetriebene Anlage, die Meerwasser in Trinkwasser verwandelt. Verantwortlich dafür zeichnet die Organisation GivePower, deren sogenannte „Solar Water Farms“ das „Wasser-Wunder“ ermöglichen. Wie sie funktionieren? Mit Solarpaneelen und Hochleistungs-Tesla-Batterien. Und was braucht es dafür? Metalle… exakt jene der SMH AG! Ein Riesending, wie auch GivePower-Präsident Hayes Barnard explizit betont: „Mit dieser neuen Technologie kann eine Zukunft, in der Wasser für jeden zugänglich ist, in greifbare Nähe rücken.“ (Quelle: bewusst-vegan-froh.de)

Fazit: Metalle sind DER Dosenöffner für eine strahlende Zukunft. Sie sind ECHT, wertbeständig und werden von mehr als 90 Prozent aller Industriezweige bitter benötigt. Tendenz konstant steigend.

Im Klartext: So geht Wertesicherung! Mit Metallen, den ECHTEN WERTEN und nicht mit Geld, einem im Grunde wertlosen Stückchen Papier.

Dem Werteflüsterer der SMH AG geht’s um Ihre Zukunft, Ihr Vermögen, Ihre Sicherheit – kurz, ihm geht’s um ECHTE WERTE.

Wir freuen uns schon jetzt auf künftige Flüster-Stündchen. Je mehr, desto besser…


NACHSCHLAG

Erinnern Sie sich noch an unseren kleinen, feinen Wissens-Quiz zum leidigen Thema „Geld“ vom letzten Mal? Wir sind noch die Auflösung schuldig. Et voilà, hier ist sie schon:

1.) Sie nehmen einen Kredit bei Ihrer Bank auf. Wie verändert sich die Bilanz Ihrer Bank?

  1. Die Bilanz bleibt unverändert
  2. Es entsteht eine Bilanzverlängerung (die Bilanzsumme steigt)
  3. Es entsteht eine Bilanzverkürzung (die Bilanzsumme sinkt)

Erklärung: Bei einer Kreditaufnahme findet folgende Buchung statt: Kreditkonto Soll und Girokonto Haben.

Sollsalden auf Kreditkonten stellen aus Sicht der Bank eine Forderung an Kunden dar. Dieser Posten steht in der Bankbilanz auf der Aktivseite. Durch die Kreditgewährung erhöht sich der Bilanzposten „Forderungen an Kunden“ und die Aktivseite der Bilanz erhöht sich um den Kreditbetrag.

Das Gleiche passiert auch auf der Passivseite der Bilanz, da durch die Gutschrift des Kredits auf dem Girokonto gleichzeitig die Verbindlichkeiten gegenüber Kunden ebenfalls steigt. Deswegen findet in Summe eine Bilanzverlängerung statt. By the way: Es wurde mit diesem Vorgang Geld aus dem Nichts geschaffen!

 

2.) Nach einem Jahr zahlen Sie Ihren Kredit inklusive Zinsen wieder zurück. Ist das Geld für den Zins im Finanzsystem vorhanden?

  1. Ja
  2. Nein

Erklärung: Bei Kreditgewährung wurde nur die Kreditsumme aus dem Nichts geschaffen (siehe Frage 1). Um den Zins ebenfalls zurückzahlen zu können, müssen in unserem Finanzsystem durch irgendwelche Aktivitäten (durch Arbeit, Handel, Geldanlagen usw.) mehr Geld eingenommen werden als der ursprüngliche Kreditbetrag. Anders formuliert: Es muss ein Gewinn erwirtschaftet werden. Da diesem Problem alle Kreditnehmer (inklusive Staat!) gegenüberstehen, stehen alle Teilnehmer des sogenannten Nichtbankensektors in gewisser Konkurrenz um das verfügbare (zu wenige) Geld.

Anmerkung zum Staat: Ja, auch der Staat hat die Zinsen zu erwirtschaften. Im Gegensatz zu allen Teilnehmern des sogenannten Nichtbankensektors haben Staaten den Vorteil, dass sie die aufgenommenen Kredite nicht zwingend zurückzahlen müssen. Solange die Staaten die Zinsen (= Gewinn der Bank) begleichen können, ist die Bank zufrieden und sieht von weiteren Maßnahmen ab.

 

3.) Sie gehen mit einem 50 EUR-Schein auf die Bank und zahlen diesen bei einem Bankmitarbeiter ein. Dieser schreibt den Gegenwert auf Ihrem Konto gut. Wie oft ist der 50 EUR-Schein (bzw. der Gegenwert) nun vorhanden?

  1. Einmal
  2. Zweimal
  3. Mehr als Zweimal

Erklärung: Kaum zu glauben, nicht wahr? Deswegen spielen wir den Fall Schritt für Schritt durch.

Am Schalter der Bank überreichen Sie dem Bankmitarbeiter Ihren mitgebrachten 50 EUR-Schein mit der Bitte, diesen auf Ihrem Konto gutzuschreiben. Der Bankmitarbeiter nimmt diesen Geldschein entgegen, erstellt über seinen Computer einen Einzahlungsbeleg (= Buchung auf Ihrem Konto ist erfolgt und wird damit nachgewiesen), auf dem die 50 EUR sowie Ihr Bankkonto vermerkt ist, und legt diesen Ihnen zur Unterschrift vor. Gleichzeitig legt der Bankmitarbeiter den Geldschein in seine Kasse. Sie unterschreiben den Einzahlungsbeleg, geben das Original zurück und nehmen evtl. noch einen Durchschlag mit. Der Einzahlungsvorgang ist nun erfolgreich abgeschlossen.

Zu diesem Zeitpunkt befinden sich nun 50 EUR mehr auf Ihrem Girokonto, über den Sie sofort, nachdem Sie die Bank verlassen haben, verfügen können. Sie können anschließend etwas einkaufen und mit Ihrer Bankkarte digital bezahlen und damit wären die gerade erstellten digitalen 50 EUR beim Ladeninhaber, bei dem Sie eingekauft haben.

Der physische 50 EUR-Schein liegt allerdings immer noch in der Kasse der Bank. Also gibt es den Gegenwert des 50 EUR-Scheins nun zweimal.

Dass die Bank in der Folge daraus noch wesentlich mehr Buchungssätze erstellen kann, ist ein anderes Thema. Aktuell können Banken bis zu 99 Buchungssätze aus obiger Bareinzahlung erstellen, da der aktuelle Mindestreservesatz seit 2012 nur noch bei 1 % liegt!

 

4.) Was würde beim Brettspiel Monopoly passieren, wenn die Regel „Ziehe über Los und kassiere X Geldeinheiten“ wegfallen würde?

  1. Das Spiel würde länger wie üblich dauern
  2. Das Spiel würde schneller vorbei sein
  3. Es hat keine Auswirkungen auf das Spiel

Erklärung: eine normale Verteilung der Wahrscheinlichkeit beim Würfeln aller Mitspieler unterstellt, ergibt sich folgendes Problem:

Durch das „Ziehe über Los und kassiere X Geldeinheiten“ steigt im Spielverlauf die im Spiel befindliche Geldmenge. In den ersten Spielrunden allerdings ist dies noch kaum spürbar. Denn durch die Käufe von Straßen und Bahnhöfen wird dem Spiel gleichzeitig wieder Geld entzogen (Kaufpreis geht an die Bank).

Wenn allerdings die oben genannte Regel wegfällt, kommen die Spieler früher oder später in die Situation, dass ihnen das Geld ausgehen wird bzw. sie werden – eine normale Spielweise vorausgesetzt – eine Reserve für Mietzahlungen an die anderen Spieler vorhalten und dadurch werden nicht alle Straßen verkauft. Das wiederum hat zur Folge, dass keine Häuser bzw. Hotels gebaut werden und die Mietpreise nicht steigen können (= keine Inflation).

Das Spiel würde – immer vorausgesetzt, kein Spieler hat einen besonderen Glückstag – somit wesentlich länger als sonst dauern oder sogar ewig.

Allerdings dürfte dieser Fall in der Praxis nie vorkommen. Denn wer würde dieses Spiel dann noch spielen? Parallelen zu unserem Finanzsystem sind im übrigen rein zufällig… 😉

 

5.) Wer ist Eigentümer eines sich auf einem Bankkonto befindlichen Guthabens?

  1. Kontoinhaber
  2. Bank
  3. Zentralbank

Hand aufs Herz: Haben Sie das geahnt oder sogar gewusst?

Erklärung: Guthaben auf der Bank sind aus Sicht der Bank Verbindlichkeiten gegenüber Kunden. Daraus folgt, dass es sich je nach Anlageform entweder um einen Darlehensvertrag gemäß § 488 BGB oder um einen unregelmäßigen Verwahrungsvertrag gemäß § 700 Abs. 1 BGB handelt.

In beiden Fällen wird die Bank Eigentümer dieses Geldes. Den Kunden steht in beiden Fällen lediglich ein schuldrechtlicher Rückzahlungsanspruch zu. Der Kunde ist also Gläubiger und lediglich über sein Geld verfügungsberechtigt.

Wollen Sie weiterhin Gläubiger sein oder Eigentümer werden?

Verbessern Sie noch heute Ihre Situation!